Mach es dir selbst!

Puh! Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so wirklich wie ich diesen Beitrag beginnen möchte. Wie gut, dass ich keinen Aufsatz in der Schule schreibe. Einleitung, Hauptteil, Schluss. Oder wie war das nochmal?! Die letzten Wochen waren ganz schön viel. Es machte mir einiges zu schaffen. Akzeptanz und Annahme fiel mir schwer, vor allem gegenüber mir selbst.

Liebe deinen Nächsten so wie dich selbst.

Mhhh sich selbst lieben. Eine Aufgabe, die zu meiner Herausforderung wurde.

Liebe zu mir selbst, darf eigentlich nie fehlen.

Nur manchmal ist es gar nicht so einfach. Oftmals steht man sich selbst im Weg oder man sieht nur noch die eigenen Fehler oder Schwächen. Manchmal bedeutet es aber auch, die Signale des eigenen Körper zu überhören. Signale für Pause und das Innehalten. Pause und Innehalten werden schell unterschätzt. Nur wenn ich regelmäßig Innehalte und meine Seele ausmiste,  bin ich offen für neues. Ganz bestimmt ist es auch einfach mal dankbar zu sein, für das was man hat und wer man ist. Dankbarkeit für Dinge wieder in den eigenen Blickwinkel zu rücken. Sich selbst wachrütteln. Gut zu sich selbst sein.

Richtig. Ich habe mir selbst eine Liste geschrieben. Die SEI-GUT-ZU-DIR-SELBST- LISTE. Gerne würde ich ein paar Punkte mir dir teilen:

Dankbarkeit:

Wie ich oben bereits erwähnt habe. Finde ich Dankbarkeit ganz entscheidet im Umgang mit mir selbst. Denn Dankbarkeit schafft Zufriedenheit. DENN ich kann zufrieden mit meinem Leben, mit meiner Situation sein. Unendlich dankbar bin ich zum Beispiel für meinen Lieblingsmenschen. Er ist eine wichtige Stütze für mich. Wir teilen: Die Liebe, die Freude, die Geborgenheit, die Sicherheit dass etwas Bestand hat. Aber auch nicht so schöne Dinge. Er ist wirklich zu einem Meilenstein in meinem Leben geworden. Menschen, die zu Meilensteinen werden sind unbezahlbar.Wie wäre es zum Beispiel wenn du dir jeden Abend 5 Minuten nimmst und dir Gedanken machst für was du heute dankbar bist. Ein Punkt auf meiner heutigen Liste ist: Ich bin dankbar für unsere Klimaanlage im Auto.

Erinnerung an das Positive:

Ich muss zum Beispiel nur in den Spiegel schauen. Ja, du hast richtig gelesen. Wenn ich in den Spiegel im Flur blicke, hängt genau daneben eine Karte mit der Aufschrift: Königin des Alltags.

Diese Karte wurde mir geschenkt. VIELEN DANK!!!! DU BIST ES EBENSO:)

Sie erinnert mich jedesmal, wenn ich das Haus verlasse oder gerade Heim komme, wenn ich in unser Bad oder auf die Toilette möchte: Ich kann das. Ich rocke das. Ich bin schließlich eine Königin . Manchmal auch eine Chaos Queen aber immer noch eine Queen.

So what! Hier bin ich. So bin ich und das ist genau so richtig. 

Neue Ziele:

Mach mit dir selbst Ziele aus. Große Ziele, kleine Ziele. Ziele für die du etwas länger brauchst oder die du auch schnell erreichen kannst. Während ich Zähne putze und in den Spiegel schaue, frage ich mich oftmals: „Ok, Tabea. Das ist dein Tag. Was liegt heute an? Was möchte ich heute schaffen? Wie lautet mein Ziel des Tages?

Heute habe ich zum Beispiel ganz viel telefoniert. Ich habe auch tatsächlich alle Menschen erreicht, die ich erreichen wollte. Und somit habe ich Dinge klären können oder dafür entsprechende Termine ausgemacht. Ich habe also mein Ziel des heutigen Tages geschafft. Und etwas geschafft oder erreicht zu haben, gibt einem doch gleich ein gutes Gefühl. Und dieses Gefühl tut mir gut. Alles was mir gut tut, ist willkommen.

Erkennen und bekennen:

Nur wenn ich erkenne,  was zum Beispiel schief läuft oder auch an was ich zum Beispiel arbeiten muss. Kann ich auch etwas dagegen tun. Und ich sollte den Mut haben es zu bekennen. Das Bekennen ist auch ein ganz wichtiger Punkt für mich, denn wenn ich etwas bekenne fällt der Druck von mir ab. Ich kann die Maske abnehmen. Ich brauche mich nicht verstellen. Denn mein Gegenüber kennt die Wahrheit. Und gleichzeitig mache ich mich so weniger Angreifbar und bin gleichzeitig aber auch Authentisch. Authentisch hat viel mit Ehrlichkeit zu tun.

Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich ehrlich zu mir selbst und zu meinen Mitmenschen bin, dann ist das eigentlich immer positiv.

Mach den Mund auf! Schweige nicht.

Erkennen und Bekennen führt zum sprechen. Ich soll und ich darf mich anderen mitteilen. Denn wenn ich meinem Gegenüber miteile, wie es mir in einer Situation geht, was ich denke und fühle hat dieser die Chance entsprechend damit umzugehen. Mein Gegenüber ist kein Hellseher.
Ich darf nicht nur von anderen erwarten das sie etwas irgendwann schon merken. Irgendwann kann halt einfach auch mal zu spät sein. Durch Schweigen, das Herunterschlucken kann Frust entstehenSelbst aktiv sein. Den Mut haben Dinge anzusprechen. Auch auf die Gefahr hin, dass es den anderen verletzten kann. Habe dabei Achtsamkeit und Liebe für dein Gegenüber.

Denn nicht nur deine Gefühle und Gedanken sind von Bedeutung. Dein Gegenüber ist ebenso ein Mensch mit Gefühlen und Gedanken. 

Ein würdevolles geschätzes Miteinander ist mir wichtig. Gerade auch bei verschiedenen Ansichten und Gedanken 

Erfrische dich:

Und das mein ich nicht nur geistlich. Natürlich trägt meine Stille Zeit dazu bei, dass sich meine Speicher wieder füllen. Stille Zeit, ist die Zeit in der ich Bibel lese, zu Gott finde und auf DAS höre, was er mir heute gerne mit auf den Weg und mit in meinen Tag geben möchte.

Ich meine DAS aber auch ganz praktisch: Erinnere dich selbst regelmäßig und ausreichend zu trinken. 

Wasser gibt deinem Körper Energie, macht dich wach. Ich habe mir extra in der Schwangerschaft eine 1 Liter Trinkflasche gekauft. Diese nutze ich auch noch heute. Sie kann ich überall hin mitnehmen. Wasser ist also auch einer meiner Wegbegleiter. Ein guter.

Werte weitergeben:

Hier schließt sich der Kreis wieder. Hier ist der Anfang und das Ende. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, hat hier seinen Ursprung. 

Sei gut zu dir aber auch zu deinen Mitmenschen . 

Denn wer gut zu sich selbst ist, kann aus vollem Herzen geben.

Ich kann nur Liebe, Wertschätzung, Anerkennung, Annahme , Akzeptanz weitergeben, wenn ich diese auch selbst erfahre und meine Speicher immer wieder mit diesen Werten auffühle. Wenn gutes in mir ist, kann ich auch gut zu anderen sein.

Was steht auf deiner SEI-GUT-ZU-DIR-SELBST Liste. Was sind deine Dinge die du für dich selbst tust? Schreib mir das doch gerne mal in die Kommentare.

Hab einen wundervollen Donnerstag.
SEI GUT ZU DIR SELBST 🙂
deine Tabea

 

Vertrauen und das Leuchten der Sterne

 

Unser Mini Man schläft im eigenen Bett. Ich stille nicht mehr, weil er ja jetzt schon 1 Jahr alt ist und mit dem Töpfchentraining wurde auch schon angefangen. Die Tagesmutter ist schon ausgesucht und gebucht.

Keines, der bis jetzt geschrieben Sätze stimmt.

Mini Man schläft doch noch die meiste Zeit bei uns im Bett, erst langsam gewöhnt er sich an ein eigenes Bett. Zuvor mochte er die Nähe des Familienbettes! Wir haben die Entscheidung getroffen, dass unser Ehebett auch ein Raum, ein Ort der Familie sein darf, wann immer es eben gewünscht oder „nötig“ ist. Natürlich bieten wir ihm, das eigene Bett immer wieder an und freuen uns, wenn er es annimmt. Aber wenn er es nicht tut, ist dies mehr als ok.

Genau so ist es mit dem Stillen. Ja, richtig unser Mini Man ist 1 Jahr. Ich stille gerne und bin dankbar, dass es bei uns mit wenigen Ausnahmen eigentlich gut geklappt hat und für uns stimmig war. Und dass ist es bis heute. Auch wenn ich nicht mehr voll stille, biete ich ihm vor allem Nachts, noch die Brust an. Er freut sich richtig darüber. Manchmal kommt es sogar noch am Tag zu Situationen wo er das Stillen richtig einfordert. Stillen ist viel mehr als Nahrungsaufnahme. Es ist für uns alle drei noch stimmig. Und solange es so bleibt, werde ich weiter stillen.

Weiter habe ich mich mit dem Töpfchen beschäftigt, es ist bereits eines ausgesucht. Ich habe viel gelesen und mich beraten lassen. Und dann entschieden (gemeinsam mit meinem Lieblingsmenschen), dass wir es langsam angehen lassen. Ich kann es schwer beschreiben aber es fühlt sich für uns einfach noch etwas zu früh an. Und das ist auch vollkommen ok.

Er hat gerade angefangen das eigene Bett für sich zu entdecken. Er ist nun soweit, dass er bis auf wenige Ausnahmen „nur“ noch Nachts die Brust möchte. Ich will jetzt nicht schon wieder mit dem nächsten kommen. Alles hat seine Zeit. Die Zeit des Töpfchens ist bei uns eben noch nicht angebrochen.

Wir haben uns über verschiedene Betreuungsmodelle vor dem Kindergarten informiert, haben viel gelesen,uns beraten lassen, Meinungen angehört und somit mehrere Gründe gefunden, warum wir, uns vorerst keine Betreuung durch eine Tagesmutter vorstellen können. Ich bin sicher Tagesmütter machen einen großartigen Job und es ist absolut wertvoll, dass es so etwas gibt. Es kann auch sehr gut sein, dass wir uns in einer Weile für eine Betreuung durch eine Tagesmutter entscheiden. Nur im Moment ist es keine Option, das heißt aber auch nicht dass es nicht zu einer Option werden kann oder gar das wir Mini Man nie abgeben.

Dieses sind alles Entscheidungen, die wir nicht nur als Eltern einfach so entschieden haben, weil wir es so für richtig halten. Natürlich spielt das immer eine Rolle, ich müsste lügen wenn nicht. Dennoch haben wir auch das Wesen, den Charakter unser Mini Man angeschaut. Wir haben darauf vertraut, unser Kind zumindest in der Zwischenzeit ein bisschen einschätzen zu können, zumindest eine Vorstellung zu haben was er gut findet, was nicht und welches Tempo er in verschieden Dingen und Situationen vorlegt. Und DAS ist mir ganz wichtig. Ich möchte Vertauen in mein Kind haben. Und die Vergangenheit hat gezeigt , dass wir es durchaus haben können/dürfen/müssen. Das Thema Schlafen war für uns nicht immer einfach. Und ich spreche da nicht von Bauchweh Nächten oder anderen Dingen die die Nächte unruhig machen. Es war nichts, und das Schlafen ist Mini Man trotzdem nicht leicht gefallen. Und jetzt? Es klappt nachts wirklich (mit wenigen Ausnahmen) super. Mini Man hat einen Weg gefunden. Seit dem letzten Urlaub nimmt er sogar ein eigens Bett in Anspruch. Zumindest beginnt er damit.

Er hat damals eindeutige Signale gesendet, dass er bereit ist für die Beikost und den Brei. Und er hat es auch gesagt ,als er keinen Brei mehr wollte. Er hat nach dem Brei bis heute das Essen vom Löffel verweigert. Er wollte das Essen selbst in Mund schieben. Und wir haben dies „erlaubt“ (und das Füttern durch Löffel weg gelassen.) Überraschung: Gestern Abend durfte ich ihm etwas Jogurt mit dem Löffel geben. Und gerade hat er beim Mittagessen Linseneintopf mit dem Löffel gegessen. Na bitte. Er kann es doch!! Wir haben darauf vertraut, dass wieder eine Zeit kommt, wo der Löffel „erlaubt “ ist. In diesem Punkt haben wir Mini Man einfach mal machen lassen: Wir wurden belohnt. Natürlich geht nicht immer. Es gibt Dinge, wo auch bei uns nicht verhandelbar sind. Und das sollte auch so sein. Mini Man muss Grenzen haben. Um was es mir bei diesem Beitrag aber geht ist: Ich darf Vertrauen in mein Kind haben. Ich darf darauf vertrauen, das unsere Intension bei Entscheidungen wie dem Stillen, dem Schlafen, die Art der Betreuung richtig ist. Ich möchte bei Entscheidungen den Blick auf Mini Man, auf sein Wesen, den Charakter, sein Tempo nicht verlieren. Den darum geht es. Es geht in erster Linie um unser Kind.

Und gerade in den letzten Wochen habe ich das Gefühl , dass der Druck eine Entscheidung von uns zu ändern immer größer wird. Obwohl ich immer noch sicher bin, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Auch wenn diese Kompromisse nicht ausschließt. Wegbegleiter dürfen ihre Meinung zu unserem Weg gerne sagen. Wir wünschen es sogar. Denn oft haben andere, einen anderen Blickwinkel auf die Situation. Sie sehen eine andere Perspektive. Und dafür bin ich dankbar. Wirklich, ich schätze diese Offenheit sehr. Wir hören uns Meinungen, Ratschläge gerne an. Doch wünschen wir uns eben so Vertrauen.

Vertrauen in uns als Personen. In uns als Eltern. Und das Vertrauen, dass wir einen Weg finden. Einen Weg für uns als Eltern. Einen Weg für uns als Ehepaar. Und einen Weg für Mini Man. Der ihn auf vieles im Leben vorbereitetet, der ihn stärkt. Sicherheit, Liebe, Wertschätzung und Vertrauen vermittelt. Aber vor allem, dass wir ihm auf Augenhöhe begegnen können. Ihn als vollwertige Person in unser Familie wahrnehmen und mit bestem Gewissen heranreifen lassen. Denn eines ist sicher: Wir lieben unseren Mini Man. Sind dankbar und glücklich, dass wir einen wunderbaren Sohn haben dürfen. Wir wollen das beste für ihn.

Wenn ich dieses Vertrauen besitze, kann ich auch an vielen Stellen akzeptieren, dass ein Weg vielleicht anders begangen wird, als ich es tun würde. Wir haben es als Eltern schon schwer genug. Es entsteht sowie schon genug Druck. Jeder weiß es sowieso besser. Vor allem die, die keine Kinder haben.

Deswegen ist Vertrauen schenken so wichtig. Durch Vertauen werden Menschen gestärkt. Nicht nur Eltern. Generell in Beziehungen.

Wenn ich weiß, jemand steht gerade vor einer Entscheidung. Ist es doch um so schöner, wenn ich dann offen und ehrlich meine Meinung sagen kann. Ihm im gleichen Atemzug aber auch vermittele: Hey, auch wenn ich den nächsten Schritt anderes machen würde. Ich vertraue auf dich und deine Fähigkeiten. Ich vertraue dir, dass du deinen Weg findest. Und ich bin da, falls du mich brauchst. Ich bin weiter dein Wegbegleiter.

Denn dieses ständige Rechtfertigen müssen, geht mir auf den Keks. Ich möchte nicht immer wieder erklären müssen, warum ich diese Entscheidung so getroffen habe. Denn DAS schafft großen Frust. Zumindest bei mir. Frust rutscht so leicht ins Herz und schafft Blockaden, die Begegnungen zu Menschen schwer machen.

Begegnungen zu Menschen die ich sehr schätze, liebe und brauche. Denn es sind wunderbare Wegbegleiter.
Deswegen möchte ich Vertrauen schenken.  Wenn mir selbst Vertrauen geschenkt wird, werde ich gestärkt und dann kann ich Leuchten wie ein Stern. Mein Licht kann strahlen und wird nicht getrübt. Ich habe Kraft und Rückhalt für den Weg, der vor mir liegt.

Vertrauen ist doch ein Eckstein des Fundamentes von Beziehungen. Wenn dieses nicht vermittelt wird fehlt etwas so wichtiges.
In diesem Sinne: Hab Vertrauen in dich. In deine Familie. In deine Freude und sonstige Wegbegleiter.
Einen wundervollen Donnerstagabend wünsche ich dir 🙂
deine Tabea

Warten bis das Kartenhaus zusammen fällt !?!?

Kein Streit bedeutet noch keine Harmonie. Liebe, Beziehung, Ehe, Freundschaft wird manchmal doch zur meiner persönlichen Challenge! Ja, du hast richtig gehört. Es gibt Tage an denen mich besonders unsere Ehe herausfordert. Viel zu schnell und zu leicht schleicht sich das Alltagsmonster in meine Wohnung, auf mein Sofa oder geht mit mir gemeinsam ins Bett! In unser Ehebett!
Ein gemeinsamer Freund formulierte einen der passendsten Sätze zum Thema Liebe einmal so: LOVE is PAIN. Recht hat er, Liebe geht nicht ohne Schmerz!

Liebe geht nicht ohne Schmerz, sagte der Hase und umarmte den Igel. Wie wahr! Wenn ich meine Bibel aufschlage, lese ich von David, ein Mann Gottes der totales Chaos in seinem Liebesleben hat oder von Maria und Josef. Dieser Mann zieht ein Kind auf,  welches gar nicht sein eigenes ist. Er tut es aus Liebe. Jakob heiratet gleich 2 Frauen. Auch noch Schwestern. Was ist da nur los? (Bei Interesse einfach nachlesen 1. Mose Kapitel 29/30)

Liebe,Freundschaft, Beziehung, Ehe ist also überhaupt nicht einfach, läuft nicht nebenher wie ein gelungener Besuch auf der Toilette . Liebe wird zu Challenge. Liebe, Beziehung bedeutet Arbeit. Aber ich mache sie gerne. Den die Liebe an sich, macht keine Arbeit. Mir fällt es nicht schwer, meinen Lieblingsmenschen zu lieben.

DENN in diesen Menschen habe ich mich verliebt. Und es ist ganz von allein passiert: Ich musste mich nicht anstrengen, um mich in ihn zu verlieben. Liebe findet ihren Weg. Und Liebe ist nicht planbar. Liebe passiert.

Was mich fordert ist: Der Alltag. Dieser Trott, der oft entsteht.  Das Dinge mich in Anspruch nehmen, die es oft einfach gar nicht mal wert sind. Und diese Ablenkung vom wesentlichen. Schneller, höher, weiter.

Unsere Tage sind voll. Es bleibt kaum Zeit für uns. Und ich muss mich immer wieder doch selbst am Kragen packen und mit mir selbst schimpfen. Wenn mein Mann nach Hause kommt, ist dies wunderschön, doch (und so ist es richtig!!!) unser Sohn nimmt ihn erstmal in Beschlag.  Kaum dreht Papa den Schlüssel unser Eingangstüre herum, krabbelt unser Mini Man mit Freude in den Flur. Ich höre brabbeln und jubeln. Mein Mann kommentiert das ganze nun ebenfalls freudig mit „Ja, hallo, der Papa ist endlich zu Hause stimmts?!“ Recht hat er, lange haben wir beide auf diesen Moment warten müssen. Wir tauschen uns nun aus ( Über anstehende Termine und was heute noch so ansteht. Über das was unser Mini Man heute so erlebt hat, wie es ihm geht . Was ich heute vielleicht schon gemacht habe. Wie Telefonate, E-mails gelaufen sind. Unser Alltag eben. ) Wenn ich dran denke (manchmal bleibt doch einfach keine Zeit oder eine andere Situation beschäftigt mich gerade noch sehr) frage ich ihn noch: „Na, wie war dein Tag?“ In der Zwischenzeit hat ABER unser Mini Man schon das ganze Spielzeug angeschleppt oder wartet auf sein Lieblings Spiel: Wenn ich dich erwische 🙂 Mein Mann hat hier auch nur kurz die Möglichkeit zu antworten. Ein langes Gespräch ist kaum umzusetzen.

Was ich damit sagen will: Die Zeit für ein tiefer gehendes Gespräch ist gar nicht so einfach zu finden. Und doch sind es die tiefer gehenden Gespräche, die ans Herz gehen. Es öffnen. Es bewegen. Es ist wichtig.  Durch Interesse an einer Person, dem aktiven wahrnehmen und dem ernsthaft Anteil nehmen, an dem was mein Gegenüber gerade beschäftigt. sowie an einem aufmerksamen Zuhören, ohne Ablenkung kann ein tiefer gehendes Gespräch erst entstehen.

Mein Lieblingsmensch und ich sind jetzt schon wirklich ein paar Jahre zusammen.Ich lerne ihn immer besser kennen, kann ihn einschätzen, lerne ihn immer mehr schätzen und lieben, ABER tiefer gehende Gespräche DÜRFEN, in unserer Ehe nicht fehlen. Es ist das Fundament, unsere Basis. Ein ordentliches Fundament braucht Zeit. Wichtige Grundsteine müssen nicht nur am Anfang gelegt werden. Sie brauchen Pflege und vielleicht sogar Reparaturarbeiten.

Mein Mann trägt sein Herz, nicht auf der Zunge, ihm fällt es nicht leicht über Dinge zu sprechen , die ihn bewegen, nachdenklich machen oder gar verletzt haben. 

Ich kann das verstehen, wer redet gerne zwischen Tür und Angel über sensible Themen. Die Dinge, die mich verletzten oder enttäuschen. Keiner. Ich auch nicht.

Diese Zeit ist so wichtig. Auch wenn ich eigentlich keine habe.
In der Ausbildung sagte mir, meine damalige Wohnbereichsleitung: “ Tabea, ich habe keine Zeit, überhaupt nicht. Aber ich nehme mir sie gerne!

Was für ein mega Satz!!! Was für eine Aussage: Ich nehme mir Zeit für dich. Auch wenn ich keine habe. Du bist mir wichtig.

Diese Sätze, spreche ich eindeutig zu wenig aus, auch wenn ich sie vielleicht fühle. Unsere Ehe ist mir wichtig. Sie soll Tiefgang und Bestand haben. Tiefgang und Bestand sind mir nicht nur in unser Ehe wichtig.

Es muss nicht immer eine Ehe, Beziehung oder Freundschaft betreffen.Wir reden allgemein oft nicht viel miteinander.
Ich greife oft Gesprächs Stücke wie diese auf : A) „Und, wie geht es dir?“ B) Gut, und selbst? A) Ha scho! Muss!

Damit ist alles gesagt und doch bleibt so viel offen!!!

Ein Streit entsteht so leicht, wenn Dinge die mich beschäftigen, nicht gesagt werden. Wir müssen wieder lernen aufeinander zuzugehen und zu reden.

REDEN nicht nur an der Oberfläche.

Ich wünsche mir mehr Tiefgang in Gesprächen. Egal ob diese Gespräche in meiner Ehe oder in der Beziehungen zu Eltern oder Freunden sind. Ich möchte aufhören, mich an der Oberfläche zu bewegen. Ich möchte tiefer gehen. Ich möchte Schätze sammeln, die nicht jeder findet. Dinge erfahren, die vielleicht nicht jeder erfährt oder nur ich erfahre. Ich möchte eine gute Gesprächspartnerin sein. Eine gute Zuhörerin und eine Frau die Anteil an ihren Mitmenschen nimmt.

Rede. Wag dich in die Tiefe. Ich bin sicher, es bereichert nicht nur dich!

Ich hoffe, du hattest einen wundervollen Donnerstag!

PS: Letzte Woche kam leider kein TBLOGN Beitrag, und das ging mir wirklich ans Herz. Es tut mir so Leid. Ich weiß, viele haben darauf gewartet. Danke für die zahlreichen Nachrichten! TBOLGN gibt es weiter! Es haben mich nur einige Gründe daran gehindert, einen (passenden) Beitrag zu veröffentlichen. Bitte sei mir nicht böse. Es lag nicht an Lust und Zeit.

Für TBLOGN nehme ich mir gerne Zeit. Und es ist und bleibt eine Herzensangelegenheit!

deine Tabea

Von der Anti-Schokoladenseite sieht die Welt doch gleich ganz anders aus!

„Du weißt wer du bist, wenn du auf Widerstände triffst.“ Das erfährt mit Sicherheit auch die Person um die es geht. Widerstände, „Probleme“ prägen .Ich muss/darf erkennen wie ich auf bestimmte Situationen , die ich mir anders vorgestellt oder gewünscht habe reagiere. Ich lerne, wie ich mich in Konfliktsituationen verhalte. Ob ich dem Problem eher aus dem Weg gehe oder mich ihm stelle. Vielleicht erstarre ich auch wie Wasser zu Eis und bin unfähig mich zubewegen. Habe ich immer die gleichen Lösungswege? Oder ist es von meinem Umfeld abhängig? Bin ich kompromissbereit? Oder gehe ich mit dem Kopf durch die Wand? Spreche ich Probleme an oder schlucke ich diese herunter? Bleibe ich im Streit fair oder werde ich laut und beleidigend?

Es lohnt sich auf alle Fälle mal bei diesem Thema in die Vogelperspektive zu gehen um mich zu entdecken.
Mir geht es aber heute um mich als Außenstehende.
Auch hier erfahre ich, nämlich wer ich bin. Auch wenn der Widerstand, die Situation , das Problem gar nichts mit mir selbst zu tun hat. Es kann eine Freundin, eine Kollegin oder eine Nachbarin sein, vielleicht sogar nur die Frau, vor mir an der Tankstelle.
Sefora Nelson singt in ihrem Lied Entscheidung : „Du weißt erst wer du bist, wenn du auf Widerstände triffst. “

Eine für mich mutige und selbst reflektierende Aussage. Eine Aussage über meine nicht so strahlende Anti-Schokoladenseite.
Meine Anti-Schokoladenseite zeige ich natürlich nicht jedem, beziehungsweise liegt die Anti-Schokoladenseite ganz unten auf meinem Präsentierteller. Bei mir, ist diese Seite definitiv vorhanden. UPPS!
Und ja, es passiert,dass genau diese Seite (viel zu schnell) Situationen/Handlungen/Ausdrucksweisen bewertet, sich ein Urteil bildet OHNE je in der Situation gewesen zu sein oder die Geschichte dahinter zu kennen
Wie oft sage /höre ich diesen Satz:“ Also ich würde ja nie im Leben (setze dein persönliches No-Go ein).“ oder „also für mich wäre DAS ja nichts!“ Ein weiterer Ever Green solcher Aussagen ist zum Beispiel : “ Was? Hast du das gesehen? Wie kann man denn bitte so rumlaufen/so handeln?/sich so ausdrücken?

Einer meiner Sätze war zum Beispiel immer: Wenn ich schwanger bin, werde ich nie mit meinem dicken Bauch und offener Jacke an die frische Luft gehen (ein Babybauch muss schließlich immer geschützt und gut eingepackt sein) .Ich habe oft Schwangere im tiefsten Winter, mit offener Winterjacke gesehen und es nie verstanden.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich geurteilt, bewertet vielleicht sogar direkt verurteilt ohne jemals(auch nur annähernd) in dieser Situation gewesen zu sein. Dann wurde ich selbst Schwanger. Ich habe nun erfahren, welche Hitze mein Körper produzieren kann.
Jetzt war ich auf einmal, die jenige, die bei niedriegen Temperaturen mit offner oder gar keiner Jacke draußen unterwegs war. Ja und was soll ich sagen?! Plötzlich war es gar nicht mehr schlimm, mit offner Jacke unterwegs zu sein. Hoppla, was ist denn da auf einmal passiert?

Dieser “ Fehler“ bekommt nun von mir eine ganz andere Sichtweise, denn ich kann jetzt diese Handlung nachvollziehen. Und ich betrachte das ganze nun nicht mehr als „Fehler“ sondern als „notwendig“ oder als vollkommen normal. Meine innere Haltung ändert sich, sie wird weicher und verständnisvoll. Eigentlich ein Schlüsselmoment, denn ich muss doch gar nicht immer innerlich auf „Angriff „schalten, bewerten und beurteilen. Bei manchen Dingen würde es mir gut tun, es einfach so stehen zu lassen. Es würde meinem inneren mehr Ruhe schenken. Es ist aber eben auch leichter gesagt als getan.

Nicht umsonst heißt es doch: Angriff ist die beste Verteidigung. Aber warum? Wenn ich innerlich zurückblicke und ehrlich reflektiere steht für mich bei diesem Ich-würde-nie – Satz ein geheimer vielleicht sogar versteckter Wunsch. Schwanger zu werden/zu sein war schon immer für mich eine wundervolle, schöne Vorstellung. Ein Gedanke der (wäre er schon früher Realität geworden) Freudenschreie (auch schon damals) in mir entlockt hätte. Eine Schwangerschaft war zu diesem Zeitpunkt eben ein unerfüllter Wunsch. Diesen Wunsch habe ich vielleicht insgeheim mit so einem Ich-würde-ja-nie-im Leben Satz verteidigen wollen.
Es wäre in jedem Fall gut denkbar und logisch. Unerfüllte Wünsche Sehnsüchte schlummern ja nie direkt an der Oberfläche. Zumindest die nicht, die mit Geld zu erfüllen sind. Solche Wünsche sind bei mir gut verborgen und versteckt. Ich gebe sie auch nicht jedem Preis.

„Du weißt wer du bist, wenn du auf Widerstände triffst.“ Ebenso wie mutig und selbst reflektierend diese Aussage ist. Finde ich es interessant. Warum erkenne ich,erst in einem Widerstand, wer ich bin? Vielleicht sollte ich sagen: Wer ich wirklich bin!
In dieser Liedzeile steckt Wahrheit.

Bei Widerständen, Problemen oder unglücklichen Situationen fällt meine Maske. Mein Selbstbild wie ich mich sehe , gerne sehen würde oder gesehen werden will gerät ins Wackeln. Widerstände machen mich zerbrechlich und verletzbar.

Ich erkenne „Fehler“ oder hässliche Charakterzüge an mir. Und das macht angreifbar. Und das will man nicht sein. Ich auch nicht. Gerne hätte ich ein perfektes Selbstbild. Ich hätte nichts gegen die Auszeichnung: Perfekte Mutter, Perfekte Tochter. Perfekte Schwester und perfekte Ehefrau.

Oder aber mein Mann und ich sind das perfekte Paar. Wir führen die perfekte Beziehung/Ehe. Das wäre wundervoll. Ein wünschenswerter Gedanke.
Der Kommentar: „Bei dir läuft`s aber !“ tut gut, denn der Fokus ist auf dem, was mir selbst gefällt. Es lässt meine Stärken sichtbar werden. Der Wunsch/der Druck nach Perfektionismus ist manchmal so groß, dass ich dazu neige, Fehler bei anderen aufzuzeigen um von meinen eigenen abzulenken.

Die Erkenntnis, dass ich auch mit meinen Fehlern angenommen, wertgeschätzt, geachtet und geliebt werde, ist eine große. Es braucht Zeit um im Herzen anzukommen. Und an manchen Tagen fällt es mir unendlich schwer zu glauben.

Jeder Mensch hier auf der Erde, hat ein Leben von Gott geschenkt bekommen. Es ist keines schlechter, besser, weniger Wert als das andere. Wir haben also nicht nur ein Leben, wir haben auch die Freiheit selbst zu entscheiden. Wir haben einen freien Willen.
Welche Lösung ich wähle ist und bleibt eine persönliche Entscheidung. Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden. Denn die Konsequenzen meiner Entscheidung muss ich schließlich auch selber tragen. Egal ob sie positiv oder negativ sind.

Ich will mit diesem Beitrag gar nicht den Zeigefinger erheben oder auf den Tisch hauen. Ich möchte dir auch nicht aufzeigen wie schlecht meine Anti-Schokoladenseite doch sein kann. Denn dieses Beispiel von diesem Ich-würde-ja-nie-im- Leben Sätze ist noch ein harmloser. Es gibt bei mir,richtige „Ich -würde-nie“ Leichen im Keller.

Ich wünsche mir auch selbst mehr Sensibilität für meine Worte, die solche Sätze bilden können. Denn diese Worte haben Macht. Sie haben die Macht zu verletzten , zu enttäuschen. Vielleicht sogar auszudrücken: Ich-bin-besser-wie-du. Oder: So-wie -du-das-machst-ist-es-Kacke.
Manchmal braucht es klare Worte für einen Menschen. Das steht außer Frage. In diesem Fall müssen diese Worte auch mit Bedacht, Respekt, Liebe und Wertschätzung gewählt werden.

Denn : Das Wort gleicht einer Biene : Es hat Honig und Stachel (Zitat: Talmud)

Hab einen wundervollen Donnerstag! 🙂
deine Tabea

Mein Draht glüht nicht mehr! Maschine kaputt?

Gebet ist keine Wunscherfüllmaschiene! Es kann passieren, ich bete, ich bringe ein Anliegen vor Gott und es passiert eben nichts. NULL! Verstehe mich nicht falsch, die Bibel ist voll von Wundern und ich bin auch der festen Überzeugung, dass Gott (auch heute noch) Wunder tut. Kranke heilt und Tote wieder lebendig macht. Ich darf und muss großes von Gott erwarten. Unbedingt sogar! Aber wenn nichts passiert. Muss es nicht unbedingt bedeuten, dass meine Leitung nach oben defekt ist , oder der Draht nicht mehr glüht. Eine Kollegin von mir, würde jetzt wahrscheinlich sagen: “ Maschine kaputt!“ Ich würde behaupten: Es ist (einfach)eine falsche Art der Erwartungshaltung an Gott oder eben nicht die richtige Art des Reden mit Gott. Manchmal, ist es auch nichts von all dem.

Ich habe bestimmt mehr als 10 Gebetsanliegen, die nicht erfüllt wurden und weit über 100 Gebetsanliegen die anders erfüllt wurden als ich wollte.

Ich kann mich noch gut an eine Situation, in meinem Leben erinnern, wo ich Gott wirklich so richtig in Frage gestellt habe. Ich hab nichts mehr verstanden und ich habe knallhart, den Aufprall, auf dem Boden der Tatsachen gespürt .

Es war ein Bewerbungsgespräch. Ich war glücklich überhaupt eins bekommen zu haben (nach mehren Absagen). Ich bin weit dafür angereist (mehr als 4 Stunden) . Ich habe meine ganze Hoffnung in dieses eine Gespräch gesetzt. Ich war voll Vertrauen, dass Gott dort einen Platz für mich hat. Es war kein normales Bewerbungsgespräch, ich wurde eingeladen mit mehreren Mitbewerbern einen Tag in diesem Betrieb zu verbringen. Es lief in meinen Augen perfekt. Wir hatten dort einen mega Tag. Ich konnte mir wirklich vorstellen, mich dort ausbilden zulassen und zu arbeiten. Wir saßen in der Abschlussrunde. Die beiden Frauen, die den Tag mit uns verbrachten verabschieden sich. Ich packte zufrieden meine Tasche und war im Begriff den Raum zu verlassen. Eine der beiden Frauen meinte zu mir: „Bleiben Sie bitte noch einen Augenblick da, wir würden gerne mit ihnen reden. “ Ich setzte mich wieder. Wir warteten, bis alle den Raum verlassen hatten.

Die Frau , eröffnete das Gespräch mit den Worten: „Also es ist so,wir können Sie leider nicht beschäftigen.“ Sie machte eine Pause bevor sie weiter sprach: „Es ist nichts gehen sie persönlich oder hat mit ihrer Qualifikation zu tun. “ Sie sind uns durchaus sympatisch ABER sie stottern!“ Das passt nicht in unser Erscheinungsbild, wir sind verpflichtet, eine gewisse Außenwirkung zu haben, verstehen Sie?“ Sie sprachen noch eine Weile weiter, doch in mir legte sich ein Schalter um. Ich hörte nichts mehr von all dem. Ich war wirklich bemüht, die Tränen die in mir aufkamen, zu unterdrücken.

Denn da war es wieder dieses Thema, mit dem ich seit Jahren kämpfe, mal mehr und mal weniger. Ich habe eine Art gefunden, mit meinem Stottern umzugehen. An manchen Tagen, vergesse ich sogar, dass ich stottere. ABER ich gerate immer wieder in Situationen in denen ich merke, ich bin anders als die anderen. DOCH eine Hoffnung, gibt mir Kraft, immer wieder weiterzumachen. Es ist eine Verheißung Gottes, die ich schon als Kind von Gott verheißen bekommen habe. In einem Traum, versprach Gott: “ Tabea , eines Tages wirst du nicht mehr stottern!“ Ich bekomme jetzt noch weiche Knie, wenn ich an diese eine Nacht zurück denke. Ich konnte in dieser besagten Nacht auch nicht mehr schlafen. Ich hatte die 100% Gewissheit. Es war Gott, der da zu mir gesprochen hat.

An dieser Gewissheit, halte ich auch bis heute fest. Ich weiß nicht wann es sein wird, ich weiß nicht, wie es passieren wird. Und ja vielleicht sogar erst auf dem Sterbebett. Aber Gott macht seine Verheißungen wahr.

Da lag ich also, auf dem Boden der Tatsachen. Ich hatte mir so fest vorgenommen meine Tränen zu unterdrücken. Dieses Vorhaben klappte genau bis ich zur Eingangstüre des Betriebs. Auf dem Parkplatz, gab es kein halten mehr, die Tränen brachen wie Wasserfälle aus mir heraus und hätten wahrscheinlich dazu dienen können, einen ganzen Waldbrand zu löschen. Ich musste sogar meinen Vater anrufen, und ihn bitten mich abzuholen . So verheult wie ich war, konnte ich kaum in einen Bus oder eine Bahn steigen.

Ich war traurig und wütend zu gleich. Meine Wut richtete sich aber nicht gegen diesen Betrieb, auch nicht gegen die beiden Damen an diesem Tag. Ich war wütend auf Gott. Warum, machte er seine Verheißung nicht endlich wahr. Warum lässt er zu, dass ich immer wieder aufs neue ,wegen meines Stotterns gemobbt, niedergemacht oder verletzt werde.

Ich meine, für IHN ist es doch kein Problem, diese Tatsache zu ändern! Wirklich nicht. Ich übernachtete noch eine Nacht bei meinen Eltern. Mein Zug ging erst am nächsten Morgen zurück nach Obernhof. Die Zeit im Zug schien unendlich zu sein. Als ich dann endlich an meinem Zielort ankam, lief ich den Weg hinunter .

Ich hatte es nicht eilig zuhause anzukommen. Denn Zuhause warteten Fragen auf mich. Natürlich wollten alle wissen wie es gewesen war. Eine passende Antwort zu formulieren konnte ich nämlich noch nicht. Wie fasste man das erlebte auch in Worte zusammen?! Während ich noch überlegte kam ich am Haus eines Mitarbeiters und auch Bibelschullehrer der Klostermühle vorbei.

Er saß wie es der „Zufall“ (Bei Gott gibt es nämlich keine ) in seinem Garten. Als er mich sah, machte er eine einladende Handbewegung und rief mir zu: “ Komm, hoch zu mir!“ Ich folgte der Aufforderung. Er zog einen Stuhl zu sich und ich setzte mich. „Na, wie gehts dir heute?“ begann er unser Gespräch. “ Nicht so gut !“ antwortete ich mit betrübter Stimme. Ich erzählte ihm, was passiert war.

Er schaute mich an und sagte : “ Sei glücklich und dankbar. Gott wollte dich dort nicht. Das ist kein Grund traurig zu sein!“ Ich schluckte, da war kein „Das gibt es doch nicht!“ oder „Du hast allen Grund wütend zu sein. “ Nichts !!! Er tröste mich auch nicht mit den  Worten „Das wird schon wieder“ oder versuchte auf irgendeine Weise, auf meine Verletzungen oder Enttäuschungen einzugehen. Stattdessen blickte er auf das Buch ,dass er gerade wieder einmal mit Hingabe las. Ich saß still neben ihm. Es gab keine Worte für das was in diesem Moment in mir vorging. Doch er schien genau zu spüren, was in meinem Inneren vorging.

Also klappte er die Bibel zu, schaute mich durch die große Bille mit gütigen Augen an und sagte: Gottes Pläne für dich sind groß! Du musst sie nicht immer verstehen, es reicht zu vertrauen, dass Gott das GANZE im Blick hat. Er ist der gute Hirte. Ein Hirte möchte immer das beste für seine Schafe. Gott geht mit, steht hinter dir , umgibt dich von allen Seiten und hat einen Weg für dich gestaltet, den du gehen darfst. Aber das bedeutet nicht, dass es keine Enttäuschungen, Verletzungen oder Geröll auf dem Weg gibt. Gott hat aber das beste Werkzeug, die beste Medizin und die großartige Gebrauchsanleitung dafür.“ Er strich liebevoll über seine Bibel in der Hand und ergänzte: „Deswegen ist DAS mein absolutes Lieblingsfach, da steht alles drin, was du wissen musst, für alle Lebenslagen, die perfekte Gebrauchsanleitung fürs Leben! “

In diesem Moment kehrte Ruhe in mein Herz. (Das bedeutete aber nicht, das alles wieder gut und vergessen war. Der Sturm, das Unwetter in meinem Herzen wurde nur ruhiger und nicht mehr ganz so schlimm) Ich umarmte ihn und verabschiedete mich.

An der Straße rief er mir nochmal nach: “ Psalm 23, ist ein guter! Ließ ihn!“ Ich lächelte und bewegte die nächsten Tage seine Worte in meinem Herzen.
Und heute wenn ich daran zurück denke bin ich DANKBAR und GLÜCKLICH. Die Verletzungen, die damals entstanden sind sind geheilt. Gott hat etwas anders für mich vorbereitet. Ich habe eine gute Ausbildung erhalten. Ich darf nun in einem Beruf arbeiten, der mich erfüllt und glücklich macht . Als Sahnehäubchen gab es sogar noch meinen Lieblingsmenschen oben drauf. (Ich lernte ihn in meiner Ausbildung kennen)
Es war anders als gedacht, anders als erwartet, anders als gewünscht. Dafür habe ich nicht gebetet. Ich habe etwas anders von Gott bekommen. Etwas Gutes und wundervolles.
Er hat das GANZE IM BLICK und nicht nur den Moment!
Psalm 23 ist ein guter. Ließ ihn!
hab einen wundervollen Donnerstag!
deine Tabea
PS: Gerne darfst du mir deine Geschichte erzählen, wo ein Gebet nicht erhört wurde und etwas anders gutes entstanden ist. Vielleicht wird es zur Ermutigung für jemand, der diesen Kommentar ließt.

Nur der Mann im Mond schaut zu?

Von wegen!!! Pusteblume. Wenn ich mein Baby, ins Bett bringe schaut „gefühlt“die ganze Welt durch unser Schlüsselloch. Des weitern, ist die erste Frage, wenn man auf andere Eltern trifft: „Und?“ Schläft er denn schon durch?“ Nach etwas mehr als 11 Monaten Erfahrung mit dem Thema, bin ich der festen Überzeugung: Es ist das Hass/Problem Thema schlecht hin, niemand redet darüber und egal wie du es machst: Es ist falsch.Was haben wir uns in den ersten Monaten verrückt gemacht, neues ausprobiert, gelesen, Google und Freunde gefragt  etc. DOCH auch heute noch läuft es nicht immer glatt. Diese ganze Anstrengung und Anspannung, haben im Prinzip nur zu mehr Druck geführt. Hast du schon mal versucht unter Druck einzuschlafen? Bei mir, ist jetzt jedenfalls Schluss damit. Ich erinnere mich daran, wie mich meine Eltern ins Bett gebracht haben. Wie Oma jeden Abend (wenn sie mich ins Bett gebracht hat) ein Gebet gesprochen hat. (ich kenne es bis heute auswendig.) Es ist eine schöne Erinnerung, die ich nicht missen möchte. Oder wie (meine andere) Oma extra eine Wärmflasche auf meine Seite des Bettes gelegt hat, damit ich es schön warm habe, wenn der Sandmann da war. Ich erinnere mich, an warme Schlafanzüge. An den Geruch, der Bettwäsche und an Gute Nacht Lieder, die mir das einschlafen erleichtert haben. Diese Erinnerungen sind positiv! Und das soll ich meinem Sohn nehmen? Nur weil jedes Kind (gefühlt sofort) schlafen können muss? Ich möchte doch, dass mein Sohn schöne Erinnerungen hat. Wir wollen vermeiden, dass unser Baby etwas negatives mit dem Einschlafen verbindet. Es ist doch der Abschluss des Tages! Ist es nicht, ein wünschenswerter Gedanke, dass jeder Tag, egal wie er war, positiv zu Ende geht?! Wenn mein Sohn, die Augen schließt, soll er bitte nicht als letztes Bild, verkrampfte, gestresste Eltern sehen. Was für eine schreckliche Vorstellung!
Mein Lieblingsmensch, hat neulich beim Abendessen gesagt: „Weißt du noch wie wir uns verrückt gemacht haben, als unser Baby nicht schlafen wollte.?“ er fuhr fort. “ Und eigentlich hat es sich ganz von allein zu etwas gutem entwickelt. “ „Beim nächsten mal bleiben wir einfach gleich entspannt!“
Wie recht er damit hat!
Es hat sich ganz von alleine eine Einschlafroutine ergeben, mit der ich, mehr als zufrieden bin. Wir haben einen Weg gefunden. Er ist sicher nicht perfekt und ohne Fehler . Aber es ist ein(für uns) entspannter Weg. Und darauf kommt es in meinen Augen an. Wenn ich angespannt, verkrampft oder mich unwohl fühle, merkt es mein Baby sofort und es dauert nicht lange, bis sich dieses Gefühl, auch auf ihn überträgt . Ich freue mich nun , wenn ich mit dem zu Bett bringen an der Reihe bin ( er schläft inzwischen auch wundervoll bei meinem Mann ein 🙂 ). Es ist nochmal eine intensive Mama -Sohn Zeit, die wir beide (in den meisten Fällen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen) genießen. Wir haben uns dazu entschlossen, solang bei unserem Baby zu bleiben, wie er es möchte. Wir machen es uns richtig gemütlich. Wir kuscheln nochmal eine Runde. Der Rollladen ist unten, das Fenster ist geschlossen. Der Sternenhimmel leuchtet.
Unser Sternenhimmel:
Inzwischen genieße ich es sogar unter diesem Sternenhimmel einzuschlafen. Er zaubert eine wundervolle Stimmung in unser Schlafzimmer. Am Anfang hatten wir einen mit Abschaltautomatik. Er war prima. Das einzige Problem daran war: Jedes mal, wenn der Sternenhimmel ausging, wachte unser Baby auf. Erst als wir ihn wieder eingeschaltet haben, konnte er wieder zufrieden einschlafen. Diese Anschaffung hat sich für uns wirklich gelohnt.
Inzwischen liegt er ruhig in meinem Arm und ich streichle in sanft. Ich beginne leise zu singen. Er genießt es total und singt sogar gar manchmal mit

 

Singen:
Wir haben 3 Schlaflieder. (Was nicht bedeutet dass ich auch alle 3 singe.)
Das erste (was er seit Geburt an liebt ): My Bonnie is over the Ocean .
Das zweite ist: (auch ein Gute Nacht Lied, was ich als Kind geliebt habe) „Gute Nacht, du kleiner Arm“ und
das dritte (habe ich bei Silbermond geklaut und umgedichtet): „Das Beste“
Bei Intresse gibt es auf Nachfrage auch die Texte. Aber das würde den Rahmen jetzt sprengen

 
Im Hintergrund läuft bereits nun leise ein Hörbuch von Benjamin Blümchen.

Das Hörbuch: Wirklich süß erzählt. Es geht um eine Schlafanzugparty.  Ich höre gerne zu. An manchen Tagen muss ich mich wirklich zwingen, den Raum zu verlassen. Wenn wir das Hörbuch hören: Erzählt mein Baby mir meistens noch etwas. Ich stelle mir vor: Er berichtet mir, wie er den Tag erlebt hat. Ich genieße es. Es ist für mich großartig ,an Dingen teilhaben zu dürfen, die meinen Sohn beschäftigen und bewegen. Auch wenn ich noch nichts davon verstehe, möchte ich wissen wovon mein Baby träumt, was  an diesem Tag glücklich gemacht hat und was er traurig fand. Es handelt von seiner Welt. Und ich darf daran teilhaben. Welch großartiges Geschenk! Wenn er fertig damit ist: Fallen im die Augen zu 🙂

 
Ich bleibe nun noch eine Weile bei ihm. Am Schluss räume ich noch meine Decke und das Kissen weg und verlasse den Raum. An der Türe blicke ich nun noch mal auf mein schlafendes Baby und flüstere ihm zu: Gott segne dich. Es ist wundervoll, dass es dich gibt!
Unsere Einschlafroutine wird sich mit dem Alter meines Sohnes immer wieder verändern. Ich freue mich schon auf Gute Nacht Geschichten, die wir ihm dann vorlesen können. Auf gemeinsame Gebete, die wir sprechen. Auf: “ Weißt du, wie lieb ich dich habe? “ Bis zum Mond und wieder zurück!!!“ und auf : “ Nein , heute soll mich aber der Papa ins Bett bringen!“
Erinnerst du dich noch daran, wie dich deine Eltern ins Bett gebracht haben? Wie gehst du mit dem Thema: Schlafen um? Wie schläfst du a besten ein? Wenn du magst, schreib mir dass doch gerne mal in die Kommentare. Ich freue mich!
Hab einen wundervollen Donnerstag.
deine Tabea

Die Mutterrolle:

Heute sitze ich etwas gedankenverloren an meinem Wohnzimmer Tisch . (Oh, wie recht du hast, diese Momente sind selten geworden!) Ich klappe meinen Laptop auf, denn schon den ganzen Morgen schwirrt mir der Begriff „Mutterrolle“im Kopf hin und her. Ich denke jeder hier in Deutschland, kann etwas mit diesem Begriff anfangen. Jeder weiß, was damit gemeint ist. Aber gerade heute, habe ich ein Problem damit. Ich freunde mich heute zumindest schwer mit dem Begriff der „Mutterrolle“ an. Denn eine „Rolle“ spiele ich im Theater ! Vielleicht schlüpfe ich auch in machen Lebenssituationen in eine Rolle.Das kann sein! Um eine Rolle zu spielen, muss ich mich verstellen, zumindest dann wenn ich sie authentisch spielen möchte. Eine Rolle ist selten wie „auf den Leib geschneidert“ oder passt zu einem wie „Ar*** auf Eimer“. ICH VERSTELLE MICH ABER NICHT!!! Ja , ich bin eine Mutter. Und wenn du mir die Frage stellst, ob mich meine Mutterschaft verändert hat? Dann muss ich diese Frage mit JA beantworten.

Seit gut 11 Monaten mache ich mir mehr Sorgen. Trage eindeutig mehr Verantwortung(zumindest eine neue Art der Verantwortung) und etwas mehr als 12 Kilogramm auf dem Arm. Ich habe gelernt, meiner verfügbaren Zeit eine bessere Struktur zu verschaffen und dass auch nach 3x Staubsaugen immer noch Krümmel auf dem Fußboden zu finden sind. Ich musste erfahren, wie sich pure Angst um mein Baby anfühlt und kenne das Gefühl, als Eltern versagt zu haben. Ich habe meinen Mann, von einer ganz neuen Seite kennengelernt und unsere Ehe hat sich verändert. Ich kann es nicht leugnen, mein Sohn hat mein Leben verändert. Aber mein ICH ist immer noch DA. So sehr mich die Mutterschaft verändert hat MUSS ich feststellen, dass es doch beim Alten geblieben ist. Ich habe zu Freunden (3 Monate nach der Geburt) gesagt (als wir es auch von der Veränderung durch ein Kind hatten): Es hat sich alles verändert und doch ist alles gleich geblieben. Wir sind halt eben nur einer mehr! Drei statt Zwei.

Ein weiterer Punkt der mich an dem Begriff der „Mutterrolle“ stört ist der: Eine Rolle wird nur 1 mal geschrieben. Auch wenn es im Theater, immer eine Zweitbesetzung der Rolle gibt, bleibt der Inhalt, der Charakter dieser Rolle gleich. DOCH jede Mutter ist doch anders! Und das ist doch eben auch das wundervolle daran. Ich bin eine andere Mutter wie Eva, Julia und Jana aber ich bin eine Mutter. Jede Frau lebt ihrere Mutterschaft anders aus. Jede Mutter in meinem Freundeskreis hat ihre eigene Geschichte, ihre Überzeugung warum sie es genau so macht ,so lebt wie sie lebt. Ich bin froh, dass ich nicht wie Eva, Julia oder Jana sein muss.

Diese 3 sind großartige Mütter. Ich kann von allen 3 etwas lernen. Von Eva (4-fach Mama) kann ich ihre Haushaltsroutine abschauen. In 90% der Fälle steht in ihrem Haus nicht mal ein schmutziges Glas herum und dafür geht trotzdem nicht die wertvolle Zeit mit ihren Kindern flöten. Sie bringt das alles wunderbar unter einen Hut. (Ich habe zumindest den Eindruck)Julia beeindruckt mich, mit ihrer unglaublich liebevollen Art. Der Umgang mit Joel ist nie forsch . Um sie herum bricht Hektik aus, sie steht unter Zeitdruck und doch erklärt sie ihrem Sohn geduldig, wie genau, dass mit der Schlaufe beim Schuhe binden geht. Ich habe das Gefühl in jedem ihrer Worte ihre Mutterliebe zu erkennen bzw. zu spüren. Ja und Jana, ist immer noch eine Maschine!!! Ich liebe ihren Style. Sie hat gefühlt, nie einen „Bad Hair Day “ Ihr Lippenstift ist passend zum Schmuck gewählt, den sie gerade trägt. Sie hat nie „vergessen“ auf sich zu achten, ihr ist ihr Aussehen immer noch wichtig obwohl sie eine Herzblut Mama ist. Sie steckt ihr ganzes Herzblut in ihre Mutterschaft und sieht trotzdem wunderschön und MEGA aus. Sie ist und bleibt eben eine Maschine!!!

Eine Mutterschaft hat viele Fassetten. Und ich glaube, ich bin endlich bei dem Wort angekommen das es für mich besser trifft als eine „Rolle“. Eine Fassette schenkt Raum für Individualität. Wenn ich bei Google: Definition Fassette eintippe ,kommt unter andrem:…eine von mehrerern Eigenschaften einer Sache, die sich bei einer bestimmten Betrachtungsweise offenbart. Wenn ich diesen Satz nehme und frei für mich auf meine Mutterschaft übertrage, kommt folgendes dabei heraus : Eine Mutterschaft kann , hat und muss mehrere Eigenschaften haben UND eine Mutterschaft sollte nie nur von einer Betrachtungsweise angeschaut oder bewertet werden. Denn jede Mutter ist einzigartig.

Ich ändere nun in meinem Wortschatz, einfach den Begriff der „Mutterrolle“ in „die Fassetten einer Mutter ( einer Mutterschaft)“.
Was sind meine /deine Fassetten meiner/deiner Mutterschaft?
Mit diesem Gedankenanstoß, möchte ich mich für heute von dir verabschieden.

Du bist wertvoll 🙂
Hab einen wundervollen Donnerstag!
deine Tabea